Die Ausbildung

Das Ziel der Ausbildung ist, dass in ganz Niedersachsen ausgebildete Streuobst-Pädagogen an Schulen und in Vereinen Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Thema Streuobst begeistern. Dabei wird das grundsätzliche Bewusstsein für das Ökosystem Streuobstwiese geschaffen. Kinder genauso wie Jugendliche und Erwachsene entdecken unsere gefährdete Kulturlandschaft mit allen Sinnen; Ziel ist die Sensibilisierung aller Altersgruppen für das faszinierende, aber bedrohte Biotop.

Die einjährige Schulung umfasst in der Regel 85 Unterrichtsstunden und ist in fünf Blöcke aufgeteilt. Für die einzelnen Themen haben wir Experten und Expertinnen der einzelnen Fachgebiete gewonnen, die praktisch anwendbares obstbauliches, naturschutzfachliches und naturpädagogisches Wissen vermitteln. 

In der Abschlussprüfung werden die gewonnenen Kenntnisse in einem schriftlichen und mündlichen Teil abgefragt. Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten die neuen Streuobst-PädagogInnen eine Urkunde.

Das Angebot richtet sich u. a. an ehrenamtlich Aktive und Pädagogen.

 

Ausbildungsinhalte

·         Tierspuren im Schnee / Spuren erzählen Geschichten

·         Schnitt von Obstbäumen / Büschele binden

·         Streuobst und Ernährung

·         Obstarten und Obstsorten

·         Geschichte der Streuobstwiesen / Pflege von Streuobstbeständen

·         Vögel der Streuobstwiesen / Nisthilfen, Sitzstangen

·         Ernte und Verwertung

·         Backen im Backhaus

·         Fledermäuse / Höhere Tiere

·         Honigbienen, Imkerei

·         Wiese: Typen, Blumen, Essbare Kräuter, Bestimmungsübungen

·         Grüngutverwendung, Sensenmähen, Dengeln, Heuernte

·         Insekten / Nützlinge / Befruchtung

·         Naturpädagogik

·         Exkursionsdidaktik

·         Projekte mit Grundschülern

 

Voraussetzungen für die Prüfungszulassung

·        Teilnahme am Unterricht

·         Ein entschuldigter Fehltag möglich

·         Abgabe eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses

·         Bereitschaft, das in der Ausbildung erlernte Wissen weiterzugeben

Foto: Tonya Martens

Foto: BUND

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